DAS BUCH DER KÖNIGREICHE

Universelles Fantasy Pen-and-Paper Rollenspiel Setting

Dorf der Barbaren

Allgemeine Beschreibung der Karte

Dorf Burgai: Das barbarisch anmutende Volk der Belegorner der Pen-and-Paper Rollenspiel Welt lebt in dörflichen Siedlungen.
Karte der Siedlung Burgai: In den Xaviter Hügeln und in der Belegorner Steppe liegen zahlreiche Dörfer der Belegorner, die in kleinen Stammesgemeinschaften leben (Format im Buch: DIN A3).

Am südwestlichen Rand der Xaviter Hügel beherrscht die Siedlung Burgai im Umkreis von zehn Kilometern das vielgestaltige Land. Es wechseln sich in dieser Region Graslandschaften mit nur wenigen, lichten Nadelwäldern und hier noch vergleichsweise kleinen Blockhalden – Ansammlungen von mächtigen Granitsteinbrocken – ab. Wind und Regen haben an diesen Stellen vielfach den Humus davongetragen und der Frost den Felsen gesprengt. Wie offene Wunden, manchmal wie sich wölbende Geschwüre oder Narben, liegen diese Halden inmitten einer – je weiter der Blick nach Osten reicht – immer trostloser werdenden Landschaft. Die Nähe der Siedlung zum nur wenige Kilometer entfernt sich schlängelndem Strom Edamril und seinen fruchtbaren Ufern bereichert das Nahrungsangebot des Belegorner Stammes maßgeblich und ist der Grund dafür, dass der Ort seit Dutzenden von Jahren durchgehend besiedelt ist. Ein Übergang vom nomadischen Leben zum sesshaften Dasein. Gelegentlich wechseln die Burgai gar an einer Furt zum anderen Ufer hinüber, um dort Wild zu jagen. Doch sie tun es nur mit Unbehagen und keineswegs leichtfertig. Denn der breite Fluss ist gefährlich und manche jenseitige Wälder sind dicht und düster. Für die freiheitsliebenden Burgai wahrlich kein einladendes Gefilde.

Nr.Beschreibung
1.Langhaus des Uthrar Malfur (3 Weiber, 7 Kinder, 6 Knechte/Mägde, 3 Sklaven)
2.Wachtturm (Posten bläst in Auerochsen-Horn als Alarm-Signal)
3.Hütte des Stammeschamanen Bjork mit vorgelagertem Kräutergarten
4.Bronzeschmiede mit Rennofen im Hof und Holzschuppen des Schmieds Skiel (Weib)
5.Stielmacherwerkstatt des Holzhandwerkers Gornulf
6.Schildmacherwerkstatt des Lederhandwerkers Islain
7.Hütte des erfahrenen Kriegers Rogar (Weib, 2 Kinder)
8.Hütte des erfahrenen Kriegers Oslaw (Weib, 1 Kind)
9.Hütte des erfahrenen Kriegers Borok (Weib, 1 Kind)
10.Hütte des jungen Kriegers Tiriok
11.Hütte des erfahrenen Kriegers Tothan (Weib, 3 Kinder)
12.Hütte des erfahrenen Kriegers Dulfur (Weib, 2 Kinder)
13.Hütte des jungen Kriegers Sigor (Weib, 1 Kind)
14.Hütte des alten Kriegers Corank (Weib)
15.Hütte des alten Kriegers Narik (Weib, 5 Kinder)
16.Hütte des jungen Kriegers Xafan
17.Hütte des jungen Kriegers Wardin
18.Hütte des erfahrenen Kriegers Lorix (Weib, 3 Kinder)
19.Hütte des erfahrenen Kriegers Beyhir (Weib, 3 Kinder)
20.Hütte des erfahrenen Bogners Malyn
21.Waffenübungsgelände mit Strohscheiben fürs Bogenschießen
22.Versammlungsort unter freiem Himmel mit Feuerstelle, Bänken und Brunnen, Zerlegeplatz für erlegtes Wild

Unmittelbare Umgebung Burgais

Grüne, geschwungene Hügel und vereinzelte kleine Baumgruppen wirken malerisch. Doch die saftigen teils bis zu den Knien hinauf wachsenden Gräser verbergen manches Mauseloch oder Findling, die sowohl dem unvorsichtigen Wanderer als auch Reiter auflauern. Auch wenn es manchmal einen Umweg bedeutet, so hält man sich lieber an ein paar Pfade, die über Generationen von Mensch und Tier geschaffen worden sind. Eine Pause, ein weiterer Blick ist ratsam und enthüllt dem Vorsichtigen noch mehr: Kleine Formationen dorniger Sträucher verraten, wie erschöpft die Erde an diesen Stellen ist und dass Erträge dem Boden mühsam abgerungen werden müssen. Inmitten dieser ungewöhnlichen Landschaft liegt der Siedlungsort des Belegorner Clans Burgai: Auf einem leichten Hügel mit flacher Kuppe sind – eingerahmt von einem mannshohen Flechtwerkzaun – zwei Dutzend Holzhütten auszumachen. Kleine und große. Ein hölzerner Turm in der Mitte. Bis auf diesen muten die mit Gräsern, Schilf und Reet gedeckten Gebäude fast bäuerlich an. Bewegt sich etwas auf der Turmplattform? Erschallt ein Horn? Mehrere Rauchfahnen deuten jedenfalls auf Herdfeuer und eine warme Mahlzeit hin.

In der Siedlung Burgai

Der Siedlungshügel ist nur ein Dutzend Meter hoch, doch der Pfad hinauf ist steil und in ein Korsett aus verwinkelt angelegten Flechtwerkzäunen gezwängt. Kaum zwei Reiter finden hier genügend Raum nebeneinander und stehen alsbald einem Wachtposten gegenüber. Zur linken Hand der Ankömmlinge erstreckt sich ein Waffenübungsplatz für den Nah- und Fernkampf. Dahinter liegen ein Kräutergarten und ein kleiner mit einer Hütte, die ein wenig anders wirkt als die übrigen Gebäude, bebauter Hügel. Im Herzen der Siedlung wurden auf einer zweiten Anhöhe ein hölzerner Wachtturm und ein knapp 30 Meter langes Haus, das bei aller Bäuerlichkeit alleine durch seine imposante Größe eine unübersehbare Autorität ausstrahlt, errichtet. Rundherum um dieses eindrucksvolle Gebäude (und dem Versammlungsplatz mit großer Feuerstelle und Brunnen davor) ordnen sich zahlreiche kleine und große mit brusthohen Flechtwerkzäunen abgetrennte Parzellen mit ihren Hütten und kleinsten Ackerflächen an. Untermalt wird der bäuerliche Charakter Burgais vom Gackern der Hühner, Grunzen der Schweine und Blöken der Rinder. Doch die hünenhaften Belegorner sind den meisten Menschenvölkern körperlich überlegen und das Kämpfen gewohnt. Ein Dutzend kräftiger Krieger bildet das Rückgrat der Verteidigung Burgais und wird von mehreren Dutzend Männern und Frauen dabei unterstützt. Denn selbst die schwächsten unter ihnen wissen mit dem Bogen zu schießen oder sich mit dem Messer zu verteidigen.