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Pen-and-Paper: Königsburg, Kontor und Kate

Bauwerke in der Rollenspiel Welt

Auf dem Bild ist ein Teil der Fassade eines riesigen Tempels der Pen-and-Paper Rollenspiel Welt zu erkennen.

Auf dem Bild ist der Galith-Tempel abgebildet - ein großes Bauwerk im Königreich Teros-Saral der Pen-and-Paper Rollenspiel Welt.Schnell zu erfassende Inhalte Der Spielleiter muss Stilmittel wechseln, wenn die Spieler im Pen-and-Paper Rollenspiel Bauwerke betrachten und betreten. gibt es im Pen-and-Paper Rollenspiel natürlich auch: Wie groß ist ein Raum, welches Mobiliar macht ihn aus und welche Dinge springen dem Betrachter sofort ins Auge? Bei Bauwerken in der Rollenspiel Welt mache ich als Spielleiter Kompromisse zwischen einer bildhaften, die Wirkung vermittelnden Schreibe und einer prägnant Fakten benennenden. Stehen die Spieler vor einem imposanten Gebäude, sollte der Spielleiter besser den Eindruck beschreiben und auf harte Fakten (Höhe des Bauwerks, Gewicht der Steinblöcke etc.) verzichten. Der Eiffelturm punktet schließlich auch nicht damit, dass der staunende Besucher seine Höhe, sein Alter und das Gewicht des verbauten Materials erfährt. Im Gebäude verhält es sich anders. Knappe Informationen und Zahlen können hier angebrachter sein.

Aufgrund der Vielzahl der Gebäude - ob beim Kontor eines Kaufmanns oder einer einfachen Kate - in der Spielhilfe Das Buch der Königreiche und ihrer teilweise gigantischen Ausmaße beschränke ich mich manchmal sogar nur auf die Zwecknennung eines Raumes. Ein konkretes Beispiel: 200 Räume einer Königsburg en détail zu beschreiben, würde den Rahmen sprengen. Was aber nicht heißt, dass ich mich nicht doch irgendwann aus reiner Freude daran setzen werde. Den Grundrissplänen zu entnehmende Informationen wie beispielsweise die Raumgröße vernachlässige ich in den Texten dann, wenn diese Daten für einen allgemeinen Eindruck keine wesentliche Rolle spielen. In ausgewählten Plänen ist viel abzulesen, da ich bereits das Mobiliar oder einen Teil davon eingezeichnet habe. Eines gilt von der Kate bis zur Burg: Alle ihre Räumlichkeiten sind für ein schnelles Zurechtfinden standardisiert beschrieben. Nach dem folgenden Beispiel.

Niederlassung des Brinaler Handelskontors

1. Treppenhaus/Eingangsbereich:
laut Grundriss
2. Empfangszimmer:
Diese Stube ist mit einem Kamin, Holzvertäfelungen an den Wänden, schweren dunklen Vorhängen, Teppichen und Mobiliar aus edlen Hölzern und Stoffen sehr edel eingerichtet und dient der Präsentation. Besucher werden gebeten, hier Platz zu nehmen.
3. Stube der Kontorschreiber:
Als zweckmäßig ist das Mobiliar des Raumes gut zu beschreiben. Er weist acht Schreibpulte auf. Hier sind ständig sechs Kontorschreiber im Einsatz, die sich um sämtlichen Schriftverkehr, Ladelisten, Buchhaltung usw. kümmern.
4. Archiv:
Auf zahlreichen Regalen und in mehreren Truhen lagern sämtliche Dokumente, die seit Gründung der Niederlassung erstellt worden sind.
5. Materiallager:
Das Lager hält in Regalen verstaut alles bereit, was für die Schreibstube von Belang ist.
6. Flur:
laut Grundriss
7. Abort:
laut Grundriss
8. Brinaler Kaufmannssaal:
Dieser große (12 x 9 Meter) Raum dient hauptsächlich der Repräsentation des Kontors und soll bei Besuchern und Geschäftspartnern einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die Wände sind mit edlem Holz getäfelt, vor den Fenstern sind schwere Vorhänge, und das Mobiliar ist aus edlen Hölzern und mit teuren Stoffen bespannt. Mehrere Tische und Sitzgruppen ermöglichen es, kleinen und großen Gesprächsrunden gleichzeitig hier Platz zu nehmen und ihren Gesprächen und Geschäften nachzugehen. Rund herum an den Wänden hängen teure Ölgemälde, die sowohl verdiente Kaufleute des Kontors zeigen als auch ihre Schiffe oder bemerkenswerte Naturschauspiele, die mit dem Meer und oder der Küste im Zusammenhang stehen. Ein prächtiger Kamin, in dessen Stein des Rauchabzugs eine silberne Platte mit dem Wappen des Brinaler Handelskontors eingelassen wurde, spendet an kalten Tagen reichlich Wärme. An den Wänden befinden sich silberne Kerzenhalter mit fast wie Unterarme dicken Kerzen. Auf den Tischen mit ihren kostspieligen Tischtüchern stehen silberne und verglaste Öllampen.

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