Die Grafik zeigt den Buchtitel von der 500 Seiten starken Publikation DAS BUCH DER KÖNIGREICHE mit einer Pen-and-Paper Rollenspiel Welt.

Ernährung und Heilkunst einer Pen-and-Paper Welt

Bedeutung der Nahrung für die Kultur

Die Grafik zeigt ein Puzzle-Teil und symbolisiert die Verzahnung der Königreiche der Pen-and-Paper Rollenspiel Welt. Jede Kultur und jedes Königreich Auch für eine Kultur im Pen-and-Paper Rollenspiel gilt: ihr Gedeihen orientiert sich an Ernährung und Heilkunst. meiner Pen-and-Paper Rollenspiel Welt ist unterschiedlichen Faktoren ausgesetzt, die sich mal ähneln und mal völlig unterschiedlich gelagert sind. Ein wesentlicher Faktor für eine Zivilisation ist immer die Gewinnung von Nahrungsmitteln und der Umgang mit Entbehrungen, Krankheiten und Verletzungen. Je besser sich eine Kultur mit energiehaltiger und proteinreicher Nahrung versorgen kann und in der Heilkunde bewandert ist, desto mehr Ressourcen kann sie in eine Weiterentwicklung investieren. Das folgende Beispiel beschreibt diesen Aspekt für das Königreich Teros-Saral - eines von einem Dutzend in der Publikation DAS BUCH DER KÖNIGREICHE beschriebenen Ländern.

Das Gebiet nördliches Teros ist ein fruchtbarer Landstrich mit grünen Ebenen, Autälern und Wäldchen, in dem viel Ackerbau und Viehzucht betrieben wird. Angebaut wird Gerste, Roggen und Hafer, die als elementare Pfeiler der Ernährung zum Brot backen und dem Anrühren von Brei dienen. Bohnen, Linsen und Erbsen ergänzen das. Auf Feldern werden Möhren, Rüben, Feldkohl, Feldsalat, Knoblauch, Portulak, Amarant, Bohnenkraut, Dill, Koriander, Kümmel und Sellerie angebaut. Lavendel ist ein hervorragender Exportschlager. Obstanbau liefert zahlreiche Früchte wie Äpfel, Birnen, Kirschen, Nüsse, Pflaumen und Zwetschgen. Schweine, Rinder, Ziegen, Schafe und Hühner geben Fleisch aber auch andere Dinge des alltäglichen Bedarfs. Zur Milchgewinnung dienen hauptsächlich die Ziegen und Schafe; die Haut der durch gezielte Zucht starken Rinder wird für Leder benötigt. Die Tiere werden im Sommer im Freien gehalten – zum Winter werden viele Tiere geschlachtet, da für sie kein Futter und kein Platz vorhanden ist. Das Fleisch wird zumeist geräuchert und unter der Decke in den Häusern aufgehängt. Getrunken wird hauptsächlich Wasser aus Brunnen und Zisternen aber natürlich auch zahlreiche Biere, Weine und Obstschnäpse. Die Lebensmittel sind im Schnitt hochwertiger als im Königreich Andor. Die Kunst der Zubereitung ist auf einem hohen Niveau. Die Architektur hat zu einer weit entwickelten Lagertechnik und Speicherbau geführt, die die Bevölkerung vor Hungersnöten schützen.

Der Landstrich südliches Saral hat da schon weniger zu bieten. Das Gebiet wird durch trockene Steppe, die in Richtung Süden immer unwirtlicher wird, dominiert. Mehr und mehr bewirtschafteter Boden wurde zu nährstoffarmem Sandboden, sodass die Siedlungen ausdünnten und die Bevölkerung in nördliche Gebiete zog.

Nicht alltägliche Nahrungsmittel

Meeresfrüchte sind zwar nicht unbekannt, werden aber kaum gegessen. Der Fischfang auf Binnengewässern und Auen ist aufgrund unterentwickelter Techniken wenig ausgeprägt und dient nur wenigen Menschen zur Ernährung. Kleinwild wird gelegentlich in Fallen gefangen und bessert den Speiseplan der kleinen Leute auf. Großwild wird zwar gejagt; da die Teros-Saral jedoch nicht gerne ihre besiedelten Gebiete verlassen, haben sich große Wildbestände in unbesiedelten Gebieten gebildet.

Heilkunst

Kräuterkundige haben über Generationen (Heil-)pflanzen gezüchtet, die in Brot gebacken werden, es nahrhafter und haltbarer zu machen. Unterschiedliche – zum Teil magische – Kräuter sorgen für Geschmack und ein paar nützliche, positive Nebenwirkungen. Diese Brote werden in der Regel mit Brotstempeln gekennzeichnet. Die Heilkudne und Heilkunst sind jedoch nicht so weit entwickelt wie beispielsweise im Königreich Andor, da nur vorhandene Kräuter gezogen und gezüchtet werden, aber eben nicht die Vielfalt der Natur genutzt wird und deshalb auch Kenntnisse fehlen. Da Metalle recht rar sind, sind nur wenige Fortschritte bei der Herstellung von Operationsbestecken erzielt worden. Somit ist das medizinische Gerät relativ primitiv.

In Teros-Saral, insbesondere im Süden aufgrund der schlechteren, eiweißärmeren Ernährung, gibt es eine hohe Kindersterblichkeit.

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